Fuetterungsfehler

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DIESE HÄUFIGEN FÜTTERUNGSFEHLER SIND ZU VERMEIDEN 

1.       Selbstzubereitete Rationen „aus dem Bauch heraus“, die einseitig nur aus Fleisch, Schlachtabfällen, Getreideflocken bestehen. Das führt zu einem Mangel u.a. an Kalzium, Zink, Jod, Selen und Vitamin A. Bei selbstzubereiteter  Nahrung ist eine kontrollierte Vitamin-Mineralstoffzugabe ein Muss.

2.       Unkontrollierte Kalziumzugaben bei Welpennahrung. Eine hochwertige Welpenfertignahrung weist ein optimales Kalzium-Phosphor – Verhältnis auf. Zusätzliche Kalziumpräparate sind überflüssig und schädlich und können das Knochenwachstum beeinträchtigen.

3.       Häufige, unkontrollierte Mahlzeiten führen zum Übergewicht und belasten das Verdauungssystem.

4.       Unregelmässige Fütterungszeiten: das Verdauungssystem fängt an, sich auf die Nahrungsverdauung vorzubereiten zur gewohnten Zeit. Geschieht dies nicht, ist der Verdauungskanal ungenügend vorbereitet, was die Gefahr einer Magendrehung und anderer Verdauungsstörungen erhöht.

5.       Fütterung von einer einzigen Mahlzeit: Gefahr der Magendrehung steigt durch die große Futtermenge. Das Futter sollte auf 2-3 Mahlzeiten am Tag verteilt werden.

6.       Häufige Zwischenmahlzeiten und Belohnungshäppchen. Die Menge an Leckereien sollte unter 10% der gesamten Tagesfuttermenge bleiben. Ansonsten laufen Sie Gefahr das das in sich ausgewogene Futter unausgewogen wird, da die Mineral- und Nährstoffverhältnisse des Futters durch die Zugaben nicht mehr stimmen.

7.       Häufiger Futterwechsel. Macht heikel und belastet das Verdauungssystem.

8.       Fütterung von minderwertigen Zutaten wie Schlachtabfällen (niedrige Eiweißverwertbarkeit ...) und großen Mengen an unverdaulichen Kohlenhydraten (reizen die Darmschleimwand und beeinträchtigen die Nährstoffaufnahme; können z.B. die Eiweißaufnahme um 20% verringern!) oder Leguminosen wie Bohnen, Soja (enthalten Trypsinhemmstoffe, die die Eiweißverdaulichkeit beeinträchtigen, wirken oft allergen und letztere enthalten zudem Phytoöstrogene (pflanzliche Hormone) deren Wirkung auf Tiere noch unerforscht ist).

9.       Fütterung von splitternen Knochen oder zu viel Knochen (Verletzungsgefahr, Verstopfung)

10.    Fütterung unmittelbar vor einem Spaziergang. Auch der Wolf gönnt sich eine Verdauungspause. Anstrengungen nach der Nahrungsaufnahme führen dazu, das die Magensäuresekretion verringert wird (Gefahr der Magendrehung und Verdauungsstörungen).

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